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Vorsicht vor unseriösen
Modelagenturen
Neue Abzocke beim Bezahlen per Handy im Internet
Eigentlich sollte das Bezahlen
im Web endlich sicherer werden. Seit einiger Zeit gelten strengere
Regeln für Programme, mit denen man sich in das Internet einwählen muss,
wenn man kostenpflichtige Dienste nutzen will. Und tatsächlich -
Abzocken ist so schwierig wie nie geworden, besonders für unseriöse
Anbieter, weil sie jetzt den Nutzer ganz genau über Preis und Dauer des
Angebots informieren müssen. Das macht aber nichts. Unseriöse Anbieter
haben schon einen neuen Weg gefunden, die Kunden abzukassieren. Sie
lassen den Kunden per Handy bezahlen, und am Ende des Monats muss er
sich auf eine saftige Rechnung gefasst machen.
So auch in Fall einer Modelagentur im Internet. Dort kann man Dienste
nur nutzen, wenn man seine Handynummer angibt. Leser berichten, das man
auf diese Nummer eine SMS mit einem Zugangscode bekomme. Wer diesen Code
dann eingibt, der hat verloren. Denn dann hat man oft, ohne es zu
wissen, ein Abonnent abgeschlossen. Das heisst, die Agentur verlangt
jeden Tag fast 10 Euro, im Monat kommen da ganz locker über 300 Euro
zusammen. Und die Summe steht dann am Ende auf der Handyrechnung.
Das ganze geht zwar quer durchs Internet, vom Routenplaner bis zum
Teppichverkauf ist alles dabei, aber jetzt hat es halt auch eine
Internet Model-Agentur erreicht. Das schlimme ist, dass die Agentur vor
allem Jugendliche in diese Falle locken will. Auf den Interneiseiten,
auf der Jugendliche sich mit ihren Daten anmelden und dann sofort alle
Bilder von Ihrem Handy auf die Webseiten der Agentur hochladen können.
So wird jetzt versucht, über die Jugendlichen, die ja viel sorgloser mit
ihrem Handy umgehen als Erwachsene, den Eltern das Geld aus der Tasche
zu ziehen.
Angenommen, das auch sie selbst oder ihre Tochter von dieser Masche
betroffen und das sie jetzt ihre Handynummer preisgegeben haben und am
Ende des Monats vor der Handyrechnung stehen, müssen Sie dann bezahlen?
Grundsätzlich ist das natürlich ganz ungünstig, wenn Sie als Kunde nur
unzureichend über die Bedingungen dieses Vertrages aufgeklärt werden.
Und Ihre minderjährige Tochter darf natürlich überhaupt noch keine
Kaufverträge abschließen, auch nicht übers Handy. Trotzdem ist da dieser
Betrag auf Ihrer Handyrechnung, den Ihr Handyanbieter jetzt von Ihnen
einfordert. Deswegen sollten Sie sich als erstes mit Ihrem
Handyvertragspartner in Verbindung setzen. Einige sind kulant.
Ein grosser deutscher Anbieter zum Beispiel versucht, den Betrag erst
mal nicht einzuziehen und sich mit dem unseriösen Anbieter dieser
Internetseite in Verbindung zu setzen. Ein anderer Anbieter hat auch
schon einige Dienste gesperrt, bald wohl auch den dieser Agentur.
Schlecht sieht´s allerdings für Kunden von Prepaid-Karten aus. Da wird
der Betrag direkt abgebucht, und ist dann auch bei den dubiosen
Anbietern gelandet.
Was nun? Modelsweek empfiehlt Ihnen dieses Abonnement zu kündigen.
Sie bekommen regelmäßig sms-Nachrichten von diesem Anbieter, und über
sms erhält man meistens auch die Informationen, wie man das Abo wieder
kündigen kann. Auch auf den Internseiten gibt es Informationen, oft sind
die natürlich sehr versteckt. Teilweise muss man sich mit einem Code
einloggen um diese zu finden. Den Code hat man aber dann schon
vergessen. Da muss man sich also hinterklemmen oder notfalls versuchen,
den Anbieter über den Handyvertragspartner zu erwischen.
Auch in diesem Fall rät Models Week jedoch dazu, die Zahlung zu
verweigern und schriftlich den Ansprüchen zu widersprechen. Erst wenn
Post vom Gericht kommt, was bei Abzockern nicht der Fall ist, besteht
Handlungsbedarf. Eltern müssen nur mutig sein, sie sollten mit ihren
Kindern allerdings auch rechtzeitig besprechen, was für füchterliche
Konsequenzen Bestellungen im Internet haben können.
Models Week warnt vor diesen Methoden. Betroffene die schlechte Erfahrungen gemacht haben, sollten sich per Email an
unsere Redaktion wenden.
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Nutzern aus der Casting und Modelbranche: Aktuelle Information,
investigativer Journalismus, packende Hinweise und eine massive
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